Haustüren aus massiver Eiche | Haustüren-Manufaktur Löhr

Heimische Hölzer

Unsere Eiche hat noch nie ein Schiff gesehen.

Wald, Sägewerk, Manufaktur. Alles im Westerwald. Warum in einer LÖHR-Haustür ausschließlich deutsche Eiche steckt, und warum das bei einem Altbau zählt.

Markus Löhr mit Vater und Sohn Schmitz vor gestapelten Eichenbohlen am Sägewerk in Hamm an der Sieg
Beim Sägewerk Schmitz in Hamm an der Sieg. Dahinter die eingeschnittenen Eichenbohlen, aus denen die Kantel für die Haustüren entsteht.

Irgendwo im Gemeindewald von Höchstenbach steht eine Eiche, die einmal Ihre Haustür wird. Sie hat den letzten Sturm überstanden, sie hat Zeit, und sie steht rund 500 Meter von unserer Manufaktur entfernt. Luftlinie. Genau das ist der Unterschied, um den es in diesem Beitrag geht.

Der Wald hinter der Manufaktur

Seit über 170 Jahren stehen wir in Höchstenbach im Westerwald. Fünf Generationen, derselbe Ort, derselbe Wald. Unsere Eiche kommt von hier, aus dem Gemeindewald in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das ist keine romantische Beigabe, sondern eine Entscheidung. Westerwälder Eiche ist langsam gewachsen, engjährig und hart. Sie hat unser Klima erlebt, unsere Winter, unsere Feuchtigkeit. Eine Haustür aus diesem Holz steht später in derselben Luft, in der der Baum groß geworden ist.

Was unterscheidet Westerwälder Eiche von Importholz?

In der Türenbranche ist es üblich, Holz einzukaufen, das bereits fertig verleimt ankommt. Oft aus Übersee, oft in Schichten aufgebaut, oft aus Hölzern, die nie in Deutschland gestanden haben.

Wir machen das nicht. In einer LÖHR-Haustür steckt ausschließlich deutsche Eiche. Kein Import, kein Schiff, keine fertige Ware von der Palette. Unser Holz wächst im Westerwald, wird im Westerwald gesägt und im Westerwald verarbeitet.

  • 500 MeterLuftlinie zwischen Wald und Manufaktur
  • Deutsche EicheKein Import, keine fertig verleimte Ware
  • Eigene KantelGesägt im Westerwald, aufgebaut im eigenen Haus
  • Von Hand verleimtFünf Schreinermeister, kein Fließband
  • Eine Haustür, eine EicheFür jede Haustür pflanzen wir einen Baum

Die Kantel machen wir selbst

Aus einem Stamm wird nicht einfach eine Haustür. Dazwischen liegt die Kantel, das aufgetrennte und wieder zusammengesetzte Holz, aus dem später Rahmen und Füllungen entstehen. Die meisten Betriebe kaufen Kanteln zu. Wir stellen sie selbst her.

Gesägt wird im Westerwald, bei Schmitz in Hamm an der Sieg, einem Familienbetrieb wie unserem. Kurze Wege, bekannte Gesichter, dieselbe Region. Auch die Logistik bleibt hier. Es gibt niemanden in dieser Kette, den wir nicht persönlich kennen.

Von Hand verleimt, von Meisterhand

Verleimt wird bei uns im Haus, von Hand, von unseren Schreinermeistern. Wir arbeiten mit Propellerleim, einem Leim, der seinen Namen aus dem Flugzeugbau mitbringt. Fünf Schreinermeister, dazu Gesellen und Auszubildende, arbeiten an jeder Haustür.

Wer Holz von Hand verleimt, sieht jede Faser, die er verbaut. Wer eine fertige Platte auspackt, sieht nur die Oberfläche.

Schreiner der Haustüren-Manufaktur LÖHR führt ein Brett aus Westerwälder Eiche über die Formatkreissäge
„In einer Manufaktur finden Sie kein Fließband. Aber sehr viel Augenmaß.“ Haustüren-Manufaktur LÖHR, Höchstenbach im Westerwald

Warum bevorzugen Denkmalbehörden heimisches Holz?

Bei einem Altbau geht es nicht nur um die Optik. Es geht um Materialgerechtigkeit: Ein historisches Gebäude soll mit den Materialien instand gesetzt werden, die ihm entsprechen. Heimisches Holz gehört dazu, aus demselben Grund, aus dem es damals verbaut wurde. Es war da.

Nach unserer Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden wird regionale Eiche gern gesehen. Sie verhält sich im Bestand so, wie das umgebende Holz sich verhält. Sie arbeitet ähnlich, sie altert ähnlich, sie fügt sich ein. Bei einem Nachbau, bei dem der Denkmalschutz mitredet, ist das ein Argument, das man auf den Tisch legen kann.

Dazu kommt: Wir bauen historische Haustüren nach, wir restaurieren sie nicht. Der Nachbau erlaubt uns, das Holz selbst auszuwählen.

Mehr zu Haustüren für Altbau und Denkmalschutz

Historische Haustür aus massiver Westerwälder Eiche im Stil des Klassizismus, originalgetreuer Nachbau der Manufaktur LÖHR
Originalgetreuer Nachbau im Stil des Klassizismus, aus massiver Westerwälder Eiche.

Für jede Haustür eine neue Eiche

Es wäre eine halbe Geschichte, wenn wir nur vom Fällen sprächen. Für jede Haustür, die unsere Manufaktur verlässt, pflanzen wir eine neue Eiche. Im vergangenen Jahr waren das 100 junge Bäume im Gemeindewald von Höchstenbach, gesetzt gemeinsam mit dem örtlichen Forstamt.

Markus Löhr hat das damals so gesagt: „Wir denken in Generationen.“ Eine dieser Eichen braucht 100 bis 120 Jahre, bis sie so weit ist. Keiner von uns wird erleben, wie sie zur Haustür wird. Das ist genau der Punkt.

Mehr dazu: Schreinerei Löhr setzt 100 neue Eichen

Markus Löhr und Mitarbeiter des Forstamts bei einer jungen Eiche im Gemeindewald von Höchstenbach
Eine junge Eiche im Gemeindewald von Höchstenbach, gesetzt gemeinsam mit dem örtlichen Forstamt. Rund 500 Meter Luftlinie von der Manufaktur entfernt.

Was das für Ihre Haustür bedeutet

Sie bekommen eine Haustür aus massiver deutscher Eiche, gewachsen in Laufweite der Manufaktur, gesägt im Westerwald, verleimt von Hand, gebaut von Schreinermeistern. Und irgendwo im Gemeindewald steht schon der Baum, der die nächste wird.

Gepflanzt im Westerwald. Geschlagen im Westerwald.

Wenn Sie einen Altbau instand setzen und wissen wollen, welches Holz dazu passt, sprechen Sie mit Markus Löhr. Er nimmt das Bestandsmaß auf, zeichnet den Entwurf und sagt Ihnen offen, was geht und was nicht.

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Markus Löhr

Geschäftsführer 

“Einzigartige Holzhaustüren sind meine Leidenschaft!”

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